Wir schlafen heute aus und erfreuen uns um 8 Uhr am Frühstücksbüffet des Hotels. Es gibt tatsächlich Gipfeli, Strudeltaschen, süsse Vogelnester und andere Gebäckarten. Nach einer gemütlichen Leserunde starten Jan, Leon und ich gemütlich in Richtung Pier. Toby will heute weiter ausspannen und im Hotelgarten Blog schreiben, Chillen und Lesen. Der Pier von Santa Barbara ist ein äußerst breiter und langer Holzsteg ins Meer hinaus.
Dort auf dem Pier befinden sich tatsächlich 2 Restaurants, ein Parkplatz für Autos und das Sealife Center! In diesem Museum werden uns Dreien die Bewohner der Küstengewässer eindrücklich vorgestellt. Neben Aquarien mit Oktopussen, Seepferdchen, Riffhaien und zahlreichen Fischen gibt es sogar ein paar flachere Becken mit Meeresbewohner, die gestreichelt werden dürfen: Seesterne und Seegurken dürfen mit 2 Fingern berührt werden, aber Seeigel sollen besser nur mit einem Finger berührt werden, um sich nicht an den Stacheln zu stechen.
Es sind zudem viele junge Studenten und Studentinnen neben den Becken, um weitere Erklärungen zu liefern und die Besucher zu beaufsichtigen. In einem weiteren Teil der Ausstellung können wir mit Netzen und Kübeln frisches Material vom Meer herausziehen und weiter untersuchen. Seegras, Muschelteile, Meeresspinnen und andere Kleinsttiere können so unter dem Mikroskop betrachtet werden. Im dritten Raum werden die Unterschiede zwischen Seeelefanten, Seelöwen, Seehunden und Robben erklärt. Wer mehr dazu wissen will, kann uns daheim befragen….. Nach einer Stunde zieht es uns weiter an den Strand. Wir laufen der Seepromenade entlang in nördliche Richtung, bleiben aber nur kurz am Strand, da im Wasser bei Ebbe relativ viel Seegras vorhanden ist. Ein Hotdog to go verkürzt uns den Rückweg zum Hotel. Nun geniessen wir erneut den Hotelpool und sogar ich schwimmen im Wasser. Jan, Leon und Toby machen verschiedene Challenges: Wie viele Schwimmzüge braucht es zum Beispiel um die Längsseite des Pools zu durchqueren? 5, 4, 3 und mit Köpfler sogar nur 2! Leon macht dabei den schönsten Köpfen, Toby taucht am weitesten und Jan zeigt gelenkige Rückwärtssaltos. Ich kann da nicht mithalten und darf daher als Jury walten.
Um 16 Uhr leihen wir 4 Velos von unserem Hotel «Lavender Inn» aus. Für Leon ist die vorhandene Velogrösse mal wieder eine Herausforderung (wie in Florida vor 5 Jahren). Wir fahren zum Glück hauptsächlich auf Velowegen. Zuerst strampeln wir der Seepromenade entlang und danach durch die Flaniermeile des alten Stadtkerns, welche etwa 2.5 km lang ist.
Santa Barbara wurde ursprünglich von spanischen Missionaren gegründet. Das spanisch-mexikanische Flair ist bis heute erhalten geblieben und zeigt sich im Stil der Häuser, den kunstvoll geschwungenen Verzierungen und sogar in den spanischen Menükarten der Restaurants. Für den Ausblick vom Kirchturm sind wir um 17 Uhr leider zu spät, daher entscheiden wir uns für ein frühes Abendessen. Tacos, Tortillas und Enchilladas passen da am besten. Ich gönne mir einen riesigen Frozen- Margherita, worauf Jan besorgt ist, ob ich es mit dem Velo noch zurück zum Hotel schaffe. Klar doch!
Wir besprechen noch den Tagesplan für den Freizeitpark und fallen um 21 Uhr müde ins Bett.















