Die dritte Nacht in der Wildnis war die wohl angenehmste. Man muss sich offenbar auch erst daran gewöhnen. Ich glaube, ich habe mich mit den vielfältigen Geräuschen arrangiert, Leon ist es völlig egal, hauptsache mit Jan, Jan und Anja ziehen aber klar «richtige» Hotels vor.
Deshalb ist das Dschungelabenteuer heute zu Ende und wir ziehen weiter nach Sarasota. Nicht bevor wir noch ein Häschen und eine Habicht sehen:
Deshalb ist das Dschungelabenteuer heute zu Ende und wir ziehen weiter nach Sarasota. Nicht bevor wir noch ein Häschen und eine Habicht sehen:
Nach dem Packen und Aufräumen dauert die Fahrt nur schlappe 45 Minuten und schon sind wir durch Downtown hindurch und beim Lido Shore bzw. auf der Halbinsel City Island beim Mote Marine Laboratory & Aquarium in Sarasota.
Im Jahre 1955 wurde das Laboratorium zum Zwecke der Erforschung der Meereswelt des Golfs von Mexiko gegründet. Im Laufe der Jahre wuchs das private Forschungsinstitut zu einem weltweit anerkannten Forschungszentrum für marine Lebensformen, aber immer noch insbesondere für Organismen der Golfregion.
Bemerkenswerterweise waren es zwei Frauen, die 1955 maßgeblich an der Entstehung des Instituts beteiligt waren. Eugenie Clark – Biologin und leidenschaftliche Taucherin – gründete zusammen mit Anne Vanderbilt und deren Mann das erste Laboratorium, das Cape Haze Marine Laboratory.
Bemerkenswerterweise waren es zwei Frauen, die 1955 maßgeblich an der Entstehung des Instituts beteiligt waren. Eugenie Clark – Biologin und leidenschaftliche Taucherin – gründete zusammen mit Anne Vanderbilt und deren Mann das erste Laboratorium, das Cape Haze Marine Laboratory.
Im Jahre 1967 unterstützten, nachdem die Vanderbilts das Interesse an der Meeresforschung verloren hatten, Bill Mote und seine Schwester Elizabeth das Aquarium
sowohl finanziell als auch wissenschaftlich. 1978 zog das Laboratorium von dem etwa 50 Kilometer weiter südlich gelegenen Gasparilla Island zum heutigen Standort nach City Island, einer Insel vor Sarasota.
Heute arbeiten etwa 240 Mitarbeiter, darunter 170 Wissenschaftler am Mote Marine Laboratory (MML), und es gibt drei weitere Außenstellen, davon zwei auf den Florida Keys.
sowohl finanziell als auch wissenschaftlich. 1978 zog das Laboratorium von dem etwa 50 Kilometer weiter südlich gelegenen Gasparilla Island zum heutigen Standort nach City Island, einer Insel vor Sarasota.
Heute arbeiten etwa 240 Mitarbeiter, darunter 170 Wissenschaftler am Mote Marine Laboratory (MML), und es gibt drei weitere Außenstellen, davon zwei auf den Florida Keys.
Bei Interesse gibt es unter MME mehr nachzulesen.
Wir buchen neben dem Eintritt ins Aquarium eine «Expedition» durch die Küstengewässer, begleitet von 2 Biologinnen, die Netze auswerfen und uns den Fang zeigen und die Eigenarten und Besonderheite der gefangenen Tiere beschreiben. Danach werden die Tiere natürlich wieder frei gelassen – catch and release nennt sich das.
Wir sind wieder etwas zu früh, das Aquarium macht erst um 10 auf. Aber die Viertelstunde schaffen wir locker.
Wir sind wieder etwas zu früh, das Aquarium macht erst um 10 auf. Aber die Viertelstunde schaffen wir locker.
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| Unser schmutziges Auto nach 1800 km |
Das Aquarium ist wirklich sehenswert, es hat alle Arten von Fischen in allen möglichen Grössen. Das geht vom Clownfish, über die Muräne und die grüne Meeresschildkröte bis zum Riffhai und dem Thunfisch. Das grösste ausgestellte (echte) Tier ist ein 5 m langer Riesenkalmar, allerdings lebt dieser nicht mehr.
Freiwillige Helfer sind überall und stehen zur Verfügung bei Fragen oder kommentieren auch ungefragt spezielle Tiere, wie z.B. den convict Fish, der vom Aussehen her sehr nahe an eine Muräne herankommt, aber etwas völlig anderes ist. Auf Deutsch: die Weisstreifen-Aalgrundel.
Diese Guides sind sehr gut gebrieft und versprühen selber Interesse und Enthusiasmus zur erzählten Thematik.
Wir sehen mind. 40 cm lange Langusten, 2m lange Thunfische und 2.5 m lange Riffhaie, Mantarochen, Hammerhaie, Tarpune uvm.
Freiwillige Helfer sind überall und stehen zur Verfügung bei Fragen oder kommentieren auch ungefragt spezielle Tiere, wie z.B. den convict Fish, der vom Aussehen her sehr nahe an eine Muräne herankommt, aber etwas völlig anderes ist. Auf Deutsch: die Weisstreifen-Aalgrundel.
Diese Guides sind sehr gut gebrieft und versprühen selber Interesse und Enthusiasmus zur erzählten Thematik.
Wir sehen mind. 40 cm lange Langusten, 2m lange Thunfische und 2.5 m lange Riffhaie, Mantarochen, Hammerhaie, Tarpune uvm.
Für die Kinder aber auch für uns ist das der Hit. Noch besser wird es allerdings, als sie gewisse Tiere berühren dürfen, so z.B. Stingrays (Rochen), Schnecken und Krabbenarten (Horseshoe-Crab, Pfeilschwanzkrebse).
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| Weissstreifen-Aalgrundel |
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| Pfeilschwanzkrebs |
Der Ausflug per Boot startet schon interessant, da wir gleich zu Beginn wieder Delphine sehen. Rund 160 Stück davon sollen im Bereich der Bucht leben.
Wir fahren auch wieder entlang der Villen von Reichen und/oder Schönen, einiges könnte man kaufen. Wir überlegen es uns…
Wir erfahren, wie der Intracoastal Waterway in dieser Region gebaut wurde und welche Schwierigkeiten sich dadurch ergaben. Viele Inseln hier sind aufgeschüttet durch Abraum des Kanals.
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| Eine der aufgeschütteten inseln… |
Auf der Rückfahrt warfen die Biologinnen dann das Netz aus und fingen eine Auswahl von verschiedenen Meerestieren in der Bucht. Jan hätte natürlich gerne einen Kalmar gefangen, Leon wahrscheinlich einen Wal. Er hat sich schon Sorgen gemacht, ob das Netz denn halten würde, wenn ein Wal in die Falle ginge…
Es wurden dann 5 Fischarten, 5 Krabbenarten, Schwämme, Seegras (Turtlegrass) und Schnecken. Man durfte die Tiere dann auch anfassen, was für uns irgendwie völlig ungewöhnlich ist, aber der Sache die richtige Würze gibt.
Es wurden dann 5 Fischarten, 5 Krabbenarten, Schwämme, Seegras (Turtlegrass) und Schnecken. Man durfte die Tiere dann auch anfassen, was für uns irgendwie völlig ungewöhnlich ist, aber der Sache die richtige Würze gibt.
Eine eindrückliche Tour.
Als Abschluss besuchen wir dann noch das Manatee und Turtle Center und sehen das erste Mal hier eine Seekuh in voller Grösse von ca. 3.5m Länge. Recht eindrücklich!
Den Rest des Nachmittages verbringen wir am Pool im The Westin im 19 Stock… Coole Aussicht.































