Die letzte Nacht war ruhiger, man lernt ja dazu und deshalb hat die Maus dieses Mal kein Futter mehr gefunden. Sie hat dann offenbar schnell aufgegeben, aber nicht ohne ein paar eklige «Souvenirs» (evtl. aus Rache?) zurück zu lassen.
Jan scheint wieder fit, Leon sowieso. Wir haben auch wieder gut geschlafen.
Der Hunger weckt uns um 7 Uhr, draussen herrscht Nebel – das ist neu… mystisch!
Jan scheint wieder fit, Leon sowieso. Wir haben auch wieder gut geschlafen.
Der Hunger weckt uns um 7 Uhr, draussen herrscht Nebel – das ist neu… mystisch!
Wir möchten heute eigentlich mit dem Fahrrad den Myakka River und den Myakkalake erkunden. Dazu sind wir früh unterwegs, tatsächlich sind wir mit Ausnahme der Ranger die ersten auf dem Plan. Hätten wir nicht zwei Biosirenen mit dabei, es wäre wunderbar mucksmäuschenstill – nur unterbrochen von gelegentlichem Vogelgeschrei. Sie werden es irgendwann auch noch lernen. Die Tiere hier sind meistens recht lärmtolerant und die Vögel fliegen (meistens) auch nicht gleich davon, wenn sie Leon und Jan näherkommen hören.
Die Stimmung am Morgen mit Nebel ist wunderschön, es riecht frisch und ein schöner Tag kündigt sich an.
Wir sehen tatsächlich noch einen Waschbären auf dem Weg zum See. Die beiden Sandhill Cranes (Kanadischjer Kranich) begleiten uns bis an das Ufer des Sees.
Am Outpost beim See angelangt sind wir leider auch die ersten. Und zwar sowas von die Ersten, dass alles geschlossen ist. Es gibt noch nicht mal Kaffee. Die Kids verfolgen wiederum Streifenhörnchen mit dem Ziel, sie zu streicheln. Ich vollende den Blog und chatte parallel mit Janine, die uns noch ein paar Reisetipps gibt und nebenbei mit Nuria Krafttraining macht. Danke Janine…
Um 9.30 Uhr öffnet dann endlich alles, Kaffeemaschine auch, wobei das natürlich alles etwas Zeit in Anspruch nimmt. Schliesslich ist man hier nicht auf der Flucht, sondern am Arbeiten. Die Leute sind dafür wirklich durchs Band, immer, ohne Ausnahme wahnsinnig freundlich und offen. Das ist schon cool. Wir können dann um 9.50 Uhr allerdings keine Fahrräder mieten, aus folgenden Gründen: Das Velo, mit dem Jan fahren könnte ist pink. Jan und pink geht gar nicht. Okay, das verstehe ich eigentlich, aber wir wollen es ja nicht kaufen, eventuell könnte er es sich für eine Stunde vorstellen. Ob Leon auf diesem pinken Velo fahren könnte und Jan auf dem einzigen vorhandenen Tandem hinten mitfahren könnte, bzw. umgekehrt wissen wir nicht, können wir auch nicht testen, da wir zum Ausprobieren erst den Mietvertrag unterschreiben müssten. Das nimmt Buddy ganz exakt. Ist übrigens derjenige Buddy, der uns gestern keine Holzkohle verkaufen wollte, was offenbar auf ein Missverständnis mit dem Parkranger zurück zu führen war… Der Grund jetzt ist versicherungstechnischer Art, es könnte beim Ausprobieren ja was passieren. Da um 10 Uhr die erste Airboat-Tour losgeht wird es uns zu bunt und wir gehen aufs Schiff statt aufs Velo.
Robert, der Capt’n ist der Hit. Eine volle Stunde Unterhaltungsprogramm, ein Witz nach dem anderen aber auch viel Info über Flora und v.a. Fauna, hübsch in Anekdoten verpackt. Leider nuschelt er etwas, wir verstehen nicht alles. Zudem wollen auch unsere zwei Biosirenen einen Teil zur Unterhaltung beitragen – verständlich, denn sie verstehen nicht nur die Hälfte, sondern gar nix. Unsere Übersetzung ist wohl nicht so unterhaltsam.
Der See ist nur maximal 4 Fuss tief, also 1.2 m dies aber nur in der Mitte, im Schnitt sind es nur 2-3 Fuss. Man könnte also bequem stehen. Das sollte man jedoch nicht tun, der See ist wirklich alligatorverseucht. Es muss hier hunderte davon haben. Viele liegen unter Wasser, so dass man sie nicht sehen kann…
Nach einer Stunde und der Sichtung von wiederum ganz vielen Alligatoren, Vögeln und sogar noch Wasserschweinen, ist die Tour leider schon zu Ende.
Übrigens gibt es unterdessen einen wieder häufigen, schneeweissen Vogel hier, den snowy egret (Silberreiher). Vor 100 Jahren war er beinahe ausgerottet worden, da seine Federn die Hüte der New Yorker High Society schmückten, das war offenbar der letzte Schrei.
Nach Ravioli zum Lunch und Mittagsschlaf für die Kids gehen wir zum entferntesten Ende des Parks, wo wir am Morgen mit dem Velo hingehen wollten und erkunden die Gegend dort zu Fuss. Für die Kids gibt es sogar einen Spielplatz im Schatten. Wir sehen dort mini Baby-Alligatoren.
Nach einer Stunde und der Sichtung von wiederum ganz vielen Alligatoren, Vögeln und sogar noch Wasserschweinen, ist die Tour leider schon zu Ende.
Übrigens gibt es unterdessen einen wieder häufigen, schneeweissen Vogel hier, den snowy egret (Silberreiher). Vor 100 Jahren war er beinahe ausgerottet worden, da seine Federn die Hüte der New Yorker High Society schmückten, das war offenbar der letzte Schrei.
Nach Ravioli zum Lunch und Mittagsschlaf für die Kids gehen wir zum entferntesten Ende des Parks, wo wir am Morgen mit dem Velo hingehen wollten und erkunden die Gegend dort zu Fuss. Für die Kids gibt es sogar einen Spielplatz im Schatten. Wir sehen dort mini Baby-Alligatoren.
Als letzte Station wollen wir den Bird-Trail anschauen und hoffen hier auf viele Vögel. Der Trail ist schön gemacht, ein Steg führt in die Nähe des Sees. Aber ganz ehrlich: an keinem Ort im Park haben wir so wenige Vögel gesehen wie hier. Zudem kommt man aufgrund des Stegs auch gar nicht näher ans Wasser und die Vögel heran. Tja, back to the Lodge…
![]() |
| So wünscht man sich, dass es aussehen würde |
Highlight heute für die Kids: Streifenhörnchen füttern – was man ja nicht darf. Ab und zu fällt halt ein Apfelstückchen zu Boden. Man kann in so einem Fall sicher nicht von Füttern sprechen. Zudem klauen uns die Hörnchen auch Gurkenstücke und Nacho-Chips, die unbeobachtet rumliegen. Man muss wirklich alles wegschliessen hier. Als die Kinder in der Hütte im Bett sind, zähle ich 7 Streifenhörnchen und 5 Raben, die um unsere Hütte streifen. Tatsächlich hat es sicher noch viel mehr…




















