Heute steigt das Adrenalin ab dem Morgenessen an, da unser Wechsel von Lanzarote nach Teneriffa ansteht. Wir fliegen mit Binter-Airlines von Arrecife nach San CristĂłbal de La Laguna auf Teneriffa. Dass sich Teneriffa auf Pandemie-Stufe 3 befindet (im Gegensatz zu Lanzarote auf Stufe 2), merkt man am Flughafen schon an den hohen Sicherheitsanforderungen. Warum Anja beim Check die Schuhe ausziehen muss, wissen wir aber immer noch nicht. đł Auf jeden Fall lĂ€uft alles problemlos und zĂŒgig, so dass das Flugzeug, eine zweimotorige Propellermaschine, exakt um 11.20 Uhr abhebt. Nur 40 Minuten spĂ€ter setzen wir zur Landung auf Teneriffa an. (eines der folgenden Fotos zeigt noch unseren treuen Opel Zafira).
Das GepĂ€ck kommt innerhalb kĂŒrzester Zeit, das Mietauto haben wir in weiteren 5 Minuten und schon sind wir am Tetris spielen… Da wir auf Teneriffa das ursprĂŒnglich reservierte Auto, einen C3 Picasso ohne Upgrade erhalten, wird es mit den Koffern etwas eng… Im Zafira hatten alle Koffer im dafĂŒr konzipierten KOFFERRAUM Platz. Hier nicht. đłđ© Es war uns schon klar, dass es eng wird, aber mit dem Zafira war es einfach gediegen schön… Aber es klappt und wir bringen durch unsere jahrelange Erfahrung mit Tetris alles irgendwie rein. Sobald wir beim Hotel sind, ist das Auto ja dann wieder leer und wir haben Platz. Den Jungs passt es aber nicht so ganz. Jan hĂ€tte lieber einen Pickup!
Wir gehen als erstes nach Agua GarcĂa, ein uralter Lorbeer-Wald mit endemischen Föhren und riesigen, uralten LoorbeerbĂ€umen, alten Glassand-Höhlen (Trachyt) und BĂ€umen mit Luftwurzeln. Am Rand dann grĂŒne Wiesen.
Der Kontrast zu Lanzarote ist enorm. Hier im Nordwesten der Insel scheint es aufgrund der luvseitig den Teide anströmenden Passatwinde genĂŒgend Niederschlag zu geben fĂŒr ĂŒppige Vegetation. Wir fahren also entlang von grĂŒnen BerghĂ€ngen, Bananenplantagen und farbigen, blĂŒhenden BĂŒschen. Die Temperatur liegt hier bei angenehmen 27°C. Wir fahren anschliessend zum Playa del Castillo, damit sich Jan und Leon etwas austoben können nach der Aufregung des Fluges und dem lĂ€ngeren Sitzen… Gleich am Strand steht auch das Castello de San Felipe aus dem 16. Jh.







Leerer Strand? 
Nicht ganz… 





Castello de San Felipe 
So, langsam zieht es uns zu unserer nĂ€chsten Unterkunft. Eine Art Hazienda mit Bananenplantage von einer alten Adelsfamilie, die bereits vor 500 Jahren hier auf Teneriffa ansĂ€ssig war. Ein schönes Anwesen, sehr familiĂ€r… Das Hotel el Patio.
Wir erhalten unsere zwei Zimmer und Zugang zum gesamten Anwesen mit Bar, AufenthalsrĂ€umen, Pool, Tennis und PingPong, Innenhof mit Palmen usw. inkl. elektr. SchlĂŒssel fĂŒr das Haupttor und die vergitterte Zufahrt.
Bananen sind natĂŒrlich inklusive, so viele bis einem die Ohren wackeln, wenn man möchte. Jan hat wegen «magerem Mittagessen» gleich zwei Bananen verdrĂŒckt. Neben Chips, DarVida, Apfel, Donuts… Er ist definitiv im Wachstum! Apropos: Nachtessen dann im Restaurant LA PARADA CASA DE COMIDAS. Dieses liegt direkt neben dem Park, in dem der berĂŒhmte und grösste Drachenbaum der Insel wĂ€chst. Allerdings sparen wir uns das fĂŒr einen anderen Tag auf.
Geheimtipp: Tetitas canarias croquetas (kanarische Tittchen-Kroketten). Nach einem kurzen Spaziergang zurĂŒck zum Auto zieht es uns in die Heia. Nach einem Gin Tonic an der Hotelbar (mit Selbstbedienung) ist Zappenduster.

Icod de los Vinos















Das ist eindeutig die grĂŒne und blĂŒhende Insel. Hier sind das Auge und die Kamera endlos am GenieĂen. So schöne Bilder! Ihr seid am richtigen Ort. Hier sind die NĂ€chte bitter kalt, tagsĂŒber ist es sonnig. Marcellino tröstet mich ĂŒber Papis Abwesenheit hinweg. Im Garten ist es zu kalt. KĂŒssli allen meinen Insulanern.