Heute haben wir mal ausgeschlafen und auf gemütlich gemacht. Prompt hat es um 9:30 Uhr neben den sonst vereinzelten Teerguckern plötzlich viel mehr Leute am Morgenbuffet als für uns gewöhnlich. Wir sind sonst auch mindestens eine Stunde früher da… Und natürlich ist «unser» gewohnter Tisch – man glaubt es kaum – mit einem Brillenetui RESERVIERT! Das hat es bisher ja noch nie gegeben. Da schleichen sich ja deutsche Strandliegestuhlgepflogenheiten (sorry an unsere deutschen Freunde) klammheimlich in die bis jetzt problemlos funktionierenden Abläufe im Restaurant ein… Natürlich ist kein einziger 4er Tisch mehr frei. Das Paar am Nebentisch gibt sich als für die Reservation verantwortlich zu erkennen, ist aber nicht bereit, den Tisch freizugeben, «da sie auf ihre Kollegen warten». Das hätten sie besser nicht tun sollen. Nachdem die Suche nach einem anderen Tisch erfolglos war, musste ich den beiden die Meinung geigen. Die Frau knickte dann relativ schnell ein. Na also, geht doch. So hatten wir unseren Tisch wieder… Es waren übrigens Franzosen!
Noch 20 Minuten Fahrt, sind wir am angeblich schönsten Strand der Insel angekommen. Am Playa Papagayo. Etwas vom Zentrum abgelegen, sieht er tatsächlich sehr idyllisch aus. Es hat auch noch noch nicht viele Leute, und der Wasserspiegel ist noch recht tief, die Flut kommt erst. Ideal zum Schnorcheln.
Die Kids möchten heute nicht schnorcheln sondern Sandburgen und Mauern bauen. Deshalb gehen Anja und ich alleine los. Die Korallen sind hier zwar etwas farblos, dafür hat es extrem viele Fische in großen Fischschwärme aber auch vereinzelt. Natürlich sehen Sie auch den Papageienfisch, den Namensgeber dieses Strandes. Muscheln, Seeigel, Riffbarsche und Lippfische in verschiedenen Farben. Erstaunlich… gleich neben uns lernen wir zuerst zwei Schweizer, und danach noch eine deutsche Familie kennen, mit deren Kinder unsere beiden vergnügt stundenlang Sandburgen bauen. Da die Flut schnell steigt, müssen die Mauern mehrfach neu gebaut werden. A never ending sisyphus-Story. Aber es macht so viel Spass.
Noch 3 Stunden Strandvergnügen, wechseln wir unseren Standort zur Playa Blanca. Wir suchen uns ein hübsches Restaurant (Brisa Marina) und genehmigen uns Scampi und Muscheln direkt an der Promenade am Meer. Ach, ist das Leben schön.
Nach einer ausgedehnten Shoppingtouren an der Promenade, um uns und unsere Kinder mit neuen Kleidern einzudecken (u.a. mit Mode zum Davonlaufen 😜) , gehen wir erst um 17:30 Uhr zum Hotel zurück. So spät waren wir noch nie. Um den Datenverbrauch in der EU finanziell in Grenzen zu halten, leiste ich mir noch eine spanische Prepaid Nummer mit genügend Daten für den Blog und die Navigation.
Nach einigen Runden Tischtennis zum Abkühlen am Abend, ist dann Feierabend.



















Ist das wieder spannend. Wie gerne würde ich mit euch schnorcheln…ob wir das je zusammen erleben, eher kaum…Aber eure Jungs werden es schon noch entdecken, sie sind vielleicht noch zu jung dafür. Weiter viel Spass und guten Appetit, sieht sehr lecker aus..