Heute können wir mal richtig cruisen. Wir sind um 6 auf, frühstücken und packen und um 7.30 Uhr fahren wir los in Richtung Süden auf die Keys. Je weiter südlich wir kommen desto entspannter ist das Fahren. Um Miami herum sausen einen die Autos von links und rechts im die Ohren und ziehen direkt vor der Stossstange vor einem durch. Auch hier wieder, ich fahre die Geschwindigkeitsbegrenzung von 55 mph bis ans Limit sus, werde aber ständig zügig überholt – ja, ich bin sicher, ich war nicht zu langsam. Später durften wir dann mal 60 mph fahren, mehr lag aber nicht drin.
In Florida City haben wir dann in einem Walmart Halt gemacht und uns mit Notwendigem und weniger Wichtigem eingedeckt: Sonnenschirm für den Strand, Kühlbox für im Auto, Süsses, salzige usw. Krass, was es in amerikanischen Supermarkt für ne Auswahl gibt. Von der Schrotflinte, über Fischer Boote, Badelatsche bis zur veganen Butter ist einfach alles in gefühlter 100-facher Ausführung erhältlich.
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| KÄSEAUSWAHL |
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| TOASTAUSWAHL |
Auf jeden Fall haben wir alles gefunden – wirklich alles – und haben uns dann nach Marathon aufgemacht. Der Moment wo man nach den Mangrovenwäldchen links und rechts der Strasse über die erste Brücke fährt und das Meer sieht ist richtig cool!

Der nächste Halt war dann auf Islamorada beim hungrigen Tarpon.
Tarpune sind Fische, die gerne andere Fische essen, und darum werden sie bei Robbins von den Besuchern gefüttert. Es finden sich dann auch Pelikane ein, die den Fischen ihr Futter ziemlich aggressiv streitig machen. Leon hat ein Pelikan ins Bein gepiekt und mir in den Finger – dabei haben sie in beiden Fällen aber nur den Fisch schnappen wollen… 😁 Leon haben sie nun aber glaub als Freund verloren…
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| Tarpune und Pelikan |
Anschliessend haben wir dann im hungrigen Tarpon gegessen und zwar so typisch lokal mit Shrimps- und Fisch-Basket. Lecker.
Das eine Highlight jagt das nächste, dieses Mal für Tobi. Anja hat mir einen Helikopterflug geschenkt auf Weihnachten, den ich in Marathon einlösen durfte. 20 Min. Rundflug über die 7-Mile-Bridge. War super! Man hat von oben natürlich einen viel besseren Blick, sieht alles aus einer ungewohnten Perspektive, was es deshalb schon speziell macht. Zudem habe ich hunderte von Stingrays und Haie im seichten Wasser gesehen. Die Strukturen von Sand und Seegras sind von oben nicht zu übersehen. Von «unten» sieht dass Wasser einfach türkis aus.
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| MARATHON VON OBEN |
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| Die 7 Mile Bridge mit der alten Eisenbahnbrücke parallel dazu. |
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| Robinson R44 mit 6 Zylinder-Motor |
Zu erwähnen ist vielleicht noch Freddy. Freddy ist ein Baum, der mitten im Ozean auf einer alten Eisenbahnbrücke lebt. Jeder kennt ihn, an Weihnachten wird er offenbar auch immer geschmückt. Wie der tapfere Kerl hier überlebt – keine Ahnung.
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| Freddy |
Bevor wir um 5 pm in unser Hotel vor Ort konnten, wollten wir unbedingt noch im Meer beim Bahia Honda State Park baden. 10 $ Eintritt für 4 für Parkplatz und Zugang zum Strand mit WC und Duschen ist für US-Verhältnisse fast günstig… Die Kids konnten hier ihre neuen Tauchermasken ausprobieren und hatten riesig Spass beim Fische und Krabben suchen. Jan hat mehrere kleine Krabben zwischen den Korallemblöcken entdeckt. Leon hat selber geschnorchelt, am liebsten aber ist er auf Papas Rücken am Mitschwimmen – wie ein Schiffshalterfisch.
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| Bahia Honda State Park |
Was ein bisschen gestört hat war der Motorenlärm im Hafen neben dem Strand. Offenbar hat der Hurrikan von letztem Herbst ein ziemliches Durcheinander hinterlassen auf den Keys. Deshalb liegen immer noch ein Paar Boote im Mangrovengestrüpp und heute wurden diese wieder flott gemacht mit einem Schwimmkran. Die Amis haben sich Stühle geschnappt und haben das Spektakel beobachtet wir haben es beim Schnorcheln nicht wirklich bemerkt.
Unser Hotel in Marathon ist sehr gediegen, hat einen Pool, den wir aber erst morgen ausprobieren werden. Die Kids sind sehr gut drauf:
Das Steak-House, das zum Hotel gehört, verspricht leckere Menus. Leider müssen wir erst warten, bis ein Tisch frei wird. Scheint aber sehr gut besucht zu sein, was für das Restaurant spricht! Tatsächlich dauert es dann ziemlich lange, bis wir unseren Tisch und danach das Essen kriegen. Aber die Portionen sind im Verhältnis zu den Preisen mehr als fair. Ich hatte noch nie ein so grosses Stück eines Rib-Eye-Steaks. Ca. 18 oc. was ca. 500g entspricht. Unglaublich und unmöglich zu schaffen… Hätte ich das vorher gewusst (im Menü gab es keine Grössengaben) , ich hätte darauf verzichtet… Aber es war spitzenmässig, butterzart und geschmacklich himmlisch! Für Leon gibt es sogar Pasta, Jan ist mit Pommes zufrieden und Anja gönnt sich nochmals Shrimps….
Nach einem ereignisreichen Tag fallen wir nun müde ins Bett, alle rundherum pennen schon. Morgen geht es nach Key-West. Cu soon…