Nach einer erholsamen Nacht und einem gesunden Frühstück mit Früchten und Orangensaft geht es los. Gepackt ist im Nu, eingeräumt und ausgecheckt auch, also auf in Richtung Los Angeles. Highway 101, kennen wir ja schon von gestern, dann aber nach 35 Meilen geht es rechts auf den Küstenhighway No. 1. So nah am Meer sind wir noch nie gefahren…

Um das Strandfeeling noch etwas zu spüren, obwohl das ja keine Strandferien sind, halten wir am Zuma-Beach. Für USD 8.- darf man den ganzen Tag am Strand parkieren. Es hat Hunderte, wahrscheinlich weit über 1000 Parkplätze. Der Strand ist perfekt, der Sand fein wir Puderzucker. Das Meer hat richtig heftige Wellen… nix wie rein ins Vergnügen! Sogar Anschi geht rein!
Nach über einer halben Stunde Wellenreiten und nachdem Leon vor Kälte schlottert, wärmen wir uns in der Sonne auf und ziehen weiter nach LA, genauer zum Venice-Beach.
Wir fahren direkt an den Strand, kommen mit dem Auto ganz gut durch den Verkehr und parken keine 50 Meter vom Strand entfernt, direkt an der Hauptpromenade. Jan ist entzückt, laufen wir als erstes doch genau an die Basketballfelder und den Skaterpark, welche er von Videos kennt und bewundert.
Langsam meldet sich der Hunger und wir suchen nach einem Restaurant. Die Spelunken und Fastfoodtheken entlang des Ocean Front Walks lassen wir links liegen. Wir suchen was zum Absitzen und zum Ausruhen. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen in Belles Beach House, stürzen wir uns wieder ins Getümmel.
Leider, so müssen wir feststellen, ist der Venice-Beach nicht der beste Umgang für Minderjährige. Es stinkt nach Gras, überall wird gekifft, da man hier Marihuana legal (ver)kaufen und rauchen darf. Zudem tummeln sich natürlich alle möglichen und unmöglichen Überlebensküstler und Glücksritter in dieser Ecke der Stadt, da hier viele Touristen unterwegs sind, mit denen man Geschäfte machen kann. Die Polizei markiert zwar am Rand Präsenz, aber es ist zum Teil trotzdem ein heilloses Chaos. Elektrobikes und -trottinets flitzen einem um die Ohren, jeder will einem was verkaufen, von T-Shirts zu Tatoos, Hennas, Karikaturen, usw. Eigentlich ganz lustig, aber auf Dauer so gar nicht unsere Welt.
Es gibt natürlich auch noch den Strand, ähnlich wie der Zuma-Beach, ein Teil davon ist nur für Surfer reserviert. Hier geht es etwas ruhiger zu und her. Es sind aber v.a. Junge, Teenager und Halbwüchsige die hier abhängen und posen – sorry, flexen heisst das offenbar. Habe ich von Leon gelernt. 😄😁 Zuma-Beach hat uns besser gefallen. Witzig ist, dass alle Palmen farbig bemalt sind. Beim Grösserzoomen kann man es erkennen.
Um 15:30 Uhr ist unsere Parkzeit abgelaufen und wir fahren in Richtung unseres letzten Hotels auf unserer Reise. Dafür müssen wir quer durch die halbe Stadt fahren. Für 20 Meilen brauchen wir so eine knappe Stunde. So weit sind wir auf den Highways in 15 Minuten gekommen.
Übrigens transportiert man in LA so übergrosse Bilder mit einem zu kleinen Auto:

Schliesslich haben wir es geschafft und checken im Hotel ein. Valet Parking, d.h. unser Auto wird vom Pförtner in das Parkhaus gefahren. Mir ist nicht so wohl dabei, da er als erstes mit einem Druck auf den falschen Knopf auf dem Autoschlüssel aus Versehen die Standby-Klimaanlage und somit den Motor des Autos wieder eingeschaltet hat. 🤦
Nach einer kurzen Siesta und einem Bier geht’s dann noch auf den Walk of Fame, was eigentlich gar nicht so geplant war, hat sich aufgrund der günstigen Lage des Hotels aber so ergeben. Praktisch alle bekanntem Filmgrössen sind als Stern verewigt…
Nach einem Subway-Sandwich gehen wir früh ins Bett. Morgen geht es auch früh wieder los in die Universalstudios. Daran habe ich von Orlando her nur gute Erinnerungen. Die Bahnen sind nicht so krass wie im Sixflags. Ich erwarte mir deshalb mehr davon und weniger einschlägige Erfahrungen mit Symptomen der Seekrankheit… Wir werden sehen…






































Ich wünsche euch viel Vergnügen in der sicher riesigen Stadt. Schon ein bisschen krassen Übergang vom Grand Canyon zu LA. Passt gut auf die Jungs auf! ❤️-lichi Grüessli Mimami
Nun seid ihr am Ziel der Reise angekommen, aber sicher nicht am schönsten Ort eurer einmaligen Reise… gigantische Bilder , riesige Bauten ..und dann noch der Walk of fame. Jeder kann seinem Liebling nahe sein.
Ich hätte Angst wahrscheinlich in diesem Gewirr.
Geniesst das Ende der American Tour und auf bald in der kühlen Schweiz (17 Grad). Küssli.