Ein wunderschöner Sonnenaufgang über klarem Himmel heute morgen in Marathon. Wir sind die zweiten beim Frühstück. Endlich ein Hotel mit vernünftigem Morgenbuffet. Alle schlagen zu, denn heute steht viel auf dem Programm.
Wir fahren die letzten 45 Meilen nach Key West. Mit durchschnittlicher Geschwindigkeit von 45 mph und Zwischenhalt also etwas mehr als 1h. Wir nehmen es gemütlich, bei Big Pine Key fahren wir etwas durch die Neighbourhoods, um kleine Hirsche zu beobachten, die hier recht zahlreich
leben sollen..
Wir fahren die letzten 45 Meilen nach Key West. Mit durchschnittlicher Geschwindigkeit von 45 mph und Zwischenhalt also etwas mehr als 1h. Wir nehmen es gemütlich, bei Big Pine Key fahren wir etwas durch die Neighbourhoods, um kleine Hirsche zu beobachten, die hier recht zahlreich
leben sollen..
Tatsächlich sehen wir fast auf Anhieb mehrere. Die Reaktion der Locals auf unsere vorsichtige Annäherung und schliesslich das rechts Anhalten mit gesetztem Blinker ist etwas genervt. Von dem her ist die Beziehung zu den Hirschen wohl nicht die beste. Verständlich, denn diese suchen sich das Futter meist in den Vorgärten der Einwohner…
Nach etwas Offroad und einigen Sackgassen (die Kanäle für die Boote schneiden immer wieder Strassen entzwei…) gelangen wir zurück auf den Highway #1 Richtung Süd.
Nach etwas Offroad und einigen Sackgassen (die Kanäle für die Boote schneiden immer wieder Strassen entzwei…) gelangen wir zurück auf den Highway #1 Richtung Süd.
Nach etwas mehr als einer Stunde gemütlicher Fahrt sind wir am Hafen von Key West, wo die grossen Kreuzfahrtschiffe anlegen. 2 sind hier. Eindrückliche Riesen!
Der Parkplatz liegt mitten im Zentrum – kostet 32$! Wir bleiben aber auch bis Abends um 8 pm.
Wir teilen uns die Stadt am Morgen also mit rund
10’000 Kreuzfahrern, was aber nicht besonders auffällt. Das Städtchen ist wirklich schön, natürlich eine Touristenfalle, aber eine derer, von der man sich gerne fangen lässt… Zudem startet hier der Highway #1 in Richtung Nord.
10’000 Kreuzfahrern, was aber nicht besonders auffällt. Das Städtchen ist wirklich schön, natürlich eine Touristenfalle, aber eine derer, von der man sich gerne fangen lässt… Zudem startet hier der Highway #1 in Richtung Nord.
Leon ruft jedem Jeep hinten nach – er findet diese toll und Jan kann sich an Kokodilköpfen, Haifischzähnen und Totenkopfbongs kaum satt sehen. Anja und ich geniessen die Stimmung und das schöne Wetter.
Vor dem Mittag buchen wir eine Schnorcheltour für am Nachmittag, die im Reiseführer sehr empfohlen wird. Freundlicherweise erhalten wir den Online Rabatt, obwohl wir im Office buchen. Offenbar ist online buchen in, denn in der Liste zum Einschreiben sind wir die ersten und bisher einzigen.
Anschliessend gehen Wir zur Stärkung in einem charmanten Restaurant named the two Friends patio essen. Ist wirklich zu empfehlen. Super freundliche Bedienung und wie fast überall bisher sehr leckeres Essen. Die Kids kriegen Farbstifte und Sets zum Ausmalen. Hier kriegen Jan und Leon endlich wieder mal Omeletten, auch wenn die hier Pancakes heissen… Wieder mal was anderes statt Pommes… So macht man Kids glücklich! Nachdem wir unser Badezeugs und die Schnorchel-Ausrüstung aus dem Auto geholt haben und einen hellen Cappuccino vom Starbucks später, geht es zum Schiff. Leon mag nicht mehr so und ist bereits müde. Gut, dass die Fahrt zuerst eine Stunde dauert, damit er etwas ausruhen und schlafen kann. Auf jeden Fall müssen wir ihn zum Hafen tragen. Wir sind nicht ganz die einzigen, sondern teilen uns ein Schiff mit ca. 60 anderen Schnorchlern. Aber hey, als wir das Schiff sehen ist klar warum. Ein riesiger Katamaran wartet auf uns. Mit Bar und Unterdeck im Schatten. Genial!
Vor dem Mittag buchen wir eine Schnorcheltour für am Nachmittag, die im Reiseführer sehr empfohlen wird. Freundlicherweise erhalten wir den Online Rabatt, obwohl wir im Office buchen. Offenbar ist online buchen in, denn in der Liste zum Einschreiben sind wir die ersten und bisher einzigen.
Anschliessend gehen Wir zur Stärkung in einem charmanten Restaurant named the two Friends patio essen. Ist wirklich zu empfehlen. Super freundliche Bedienung und wie fast überall bisher sehr leckeres Essen. Die Kids kriegen Farbstifte und Sets zum Ausmalen. Hier kriegen Jan und Leon endlich wieder mal Omeletten, auch wenn die hier Pancakes heissen… Wieder mal was anderes statt Pommes… So macht man Kids glücklich! Nachdem wir unser Badezeugs und die Schnorchel-Ausrüstung aus dem Auto geholt haben und einen hellen Cappuccino vom Starbucks später, geht es zum Schiff. Leon mag nicht mehr so und ist bereits müde. Gut, dass die Fahrt zuerst eine Stunde dauert, damit er etwas ausruhen und schlafen kann. Auf jeden Fall müssen wir ihn zum Hafen tragen. Wir sind nicht ganz die einzigen, sondern teilen uns ein Schiff mit ca. 60 anderen Schnorchlern. Aber hey, als wir das Schiff sehen ist klar warum. Ein riesiger Katamaran wartet auf uns. Mit Bar und Unterdeck im Schatten. Genial!
Da wir unsere eigene Schnorchel-Ausrüstung dabei haben und alle anderen erst vorne im Bug ihre Flossen und Masken holen müssen, haben wir die besten Plätze… Die geben wir bis zum Ende auch nicht mehr her.
Die Fahrt ist angenehm, Es windet schön kühl bei Temperaturen um 28°C.
Die Fahrt ist angenehm, Es windet schön kühl bei Temperaturen um 28°C.
Leon schläft wirklich eine Stunde bei Mami und Jan und ich lauschen den Schnorchelinstruktionen. Jan ist sehr skeptisch, als ich ihm die Zeichengebung erkläre für OK und Seenot. Er malt sich alle Schreckensszenarien aus, wie wenn nun das Schiff wegfährt, während wir im Wasser sind. Oder falls wir von Haien angegriffen werden. Quallen sind auch ein Thema, wegen den Nesselzellen, die einen nesseln könnten und die Bedrohung nimmt für Jan ständig zu. Armer Kerl. Ich versuche ihm zu erklären, dass dies nur Vorsichtsmassnahmen sind, dies alles zu klären. Intellektuell versteht er das auch, aber er hat trotzdem riesen Respekt vor dem Meer. Es bleibt aber nicht viel Zeit zu überlegen und kurz darauf sind wir alle im Wasser. Mutiger Bursche! Auch Leon ist sich im ersten Moment gar nicht sicher, ob er nun möchte oder nicht. Aber er macht mit. Tolle Kids. Angst überwunden! Was will man mehr! Jan schwimmt mit Anja, Leon bei mir auf dem Rücken. Bei uns fühlen sie sich sicher. Jan hat grossen Respekt vor der Tiefe und solange er den Boden nicht sieht, ist er sehr nervös. Leon möchte gar nicht schnorcheln, sondern nur bei Papi mit schwimmen. Das Schnorcheln in so tiefem Wasser vermeidet er lieber. Nach 15 Min. kehre ich dann um, Leon hat kalt (kein Wunder, wenn man sich nur ziehen lässt und nicht selber schwimmt). Aber fürs erste Mal sehr gut gemacht. Jan und Anja bleiben noch etwas länger und sehen neben Korallen und Schwämmen Seeigel, Langusten und Hummer.
Ich gehe dann nochmlas alleine und sehe zwei riesige Stingrays, die ein Stückchen mit mir schwimmen, und in grösserer Tiefe von ca. 6 m grosse Fischschwärme, die man aber von oben nicht sehen kann wegen der Wassertrübung durch Sand. Ein tolles Erlebnis, das mir wieder mal zeigt, wie eindrücklich und schön ich das Meer finde. Beide Kids sind stolz, dass sie den Schnorcheltrip gewagt haben.
Die Rückfahrt ist erholsam und windig kühl.
Die Rückfahrt ist erholsam und windig kühl.
Zurück in Key West laufen wir dann noch quer über die Halbinsel (Leon wird getragen) und besuchen den southernmost Point of continental US. Ein schöner farbiger Klotz markiert die vermeintliche Stelle.
Ich wage zu behaupten, dass der südwestlich davon gelegene Navy-Stützpunkt wohl noch etwas südlicher liegt. Die Schlange für Erinnerungsfoto ist auch recht lang und kommt für uns gar nicht in Frage. So machen wir halt ein Foto von etwas weiter weg und aus ungünstigem Winkel. Naja, das wäre nicht nötig gewesen. Dafür kommen wir heute auf über 15’000 Schritte. Wir leisten uns dann ein Taxi für die knappe Meile zurück zum Restaurant Garbo’s Grill, wo wir Tacos und Burrito zum Z’nacht essen. Wow, die sind vielleicht lecker! Wahnsinn. Würden sie nicht so kleckern, sie wären perfekt! Die Amis können wirklich gut kochen! Die Lage ist auch toll. In einem Wohnquartier etwas abseits der Touristenströme, in einem Hinterhof mit Hühnern, die die ganzen Reste aufpicken, die beim Essen zu Boden fallen.
Es hat kleine Küken, die für die Kids natürlich der Hit sind. Gekocht wird in einem alten, zur Küche ausgebautenTrailer. Die dazugehörende Bar ist erst ab 21 zugänglich – wie üblich hier.
Als Abschluss des ereignisreichen heutigen Tages, besuchen wir den Mallory Square, wo unser Auto steht und wo jeweils eine Sunset-Party statt findet. Das heisst, der Platz wird von Strassenkünstlern belebt, die Ihre Shows aufführen. Sehr amüsant und unterhaltsam. Der Sonnenuntergang ist übrigens auch schön…
Nach einem langen, intensiven Tag fahren wir schliesslich kurz vor 8 zurück nach Marathon in unser Hotel. Alle sind K.O. Die Sonnenuntergnagsstimmung über den Keys während der Fahrt im Rückspiegel ist echt sehenswert, wunderschöne Stimmung. Traumhaft. Ich bin glaub der einzige, der das noch sieht… Guts Nächtle …




















